„SAWADEE -Herzlich Willkommen“
 
 
Reisebericht unserer Thailandreise 2003
 
 
 
Nachdem wir unsere Reisebegleiter der Südseereise, Familie Dieter und Petra Schulze sowie Werner und Annette Dennstädt überzeugten, noch einmal mit uns ein Abenteuer zu erleben, starteten wir am 22.05.03 ins „Land des Lächelns“-Thailand.
Auch die vielen Vorbehalte wegen des SARS-Risikos von so manch Einem wurden nicht bestätigt. Man ist ungemein bemüht, ein Ausbreiten auf Thailand zu verhindern, bisher mit Erfolg.
Ein Gutes hatte es dennoch, diese Angst vor Ansteckung, wir waren so ziemlich alleine an den malerischen Stränden und den Ausflügen.
Schon die Fahrt mit dem ICE nach München verschaffte uns einen Auftakt nach Maß, es ist immer ein Erlebnis.
Schließlich brachte uns die S-Bahn zum Flughafen „Franz-Joseph Strauß“, wo wir noch genügend Zeit hatten, uns moralisch und seelisch auf den lange Flug vorzubereiten.
Noch schnell etwas essen und trinken, man weiß ja nie, doch dieses stellte sich gleich nach dem Start der Boing 747-400 von Thai-Airways als Trugschluß heraus. Man versorgte uns rund um die Uhr mit allem was benötigt wurde.
 
                      
 
Nach 10 Stunden erreichten wir Bangkok und nach einer weiteren Flugstunde mit Bangkok-Airways unsere 1.Station, die Trauminsel Koh Samui.
Schon beim Verlassen des Flugzeuges in Bangkok verspürten wir diese andere Wärme, als bekämen wir die Luft eines Heizlüfters ins Gesicht.
 
                     
 
Ein Kleinbus brachte uns ins 1. Quartier, dem Hotel „Peace Resort“, einer Bungalowanlage an der Nordküste, der Bo Phut-Bay.
Nachdem wir unsere Bungalows bezogen hatten, gingen wir sofort hinunter an den Strand um zu baden.
Im 1.Moment verspürten wir keine Abkühlung, das Wasser hatte gute 30 Grad. So nach und nach machten wir uns dann mit unserer Anlage vertraut.
Ein wunderschöner Poolbereich und die Bungalows, eingebettet in eine sorgsam gepflegte, tropische Gartenanlage, gaben uns das Gefühl von Frieden, also deshalb der Name Peace.
 
                    
 
Ein Beo-Vogel erregte mit seinen menschlichen Lauten unsere Aufmerksamkeit.
Auch „Hallo“ konnte er zwitschern und Annette fühlte sich wie bei Ihrem Beo zu Hause, oh wie herrlich.
Am Abend verspürten wir dann das 1.Mal die Schärfe des thailändischen Essens.
Am nächsten Morgen waren wir schon früh wach.
Gleich um 7 Uhr trieb uns unser Hungergefühl und die Neugierde auf die Qualität des Frühstückbüfett`s hinunter an den Strand, wo sich das Restaurant befindet. Es wird geführt von einer, sicherlich von Chinesen abstammenden, älteren und freundlichen Dame, die man Madame Marina nennt. „Na, gut geschlafen?, alles gut für Liebling?“, waren Ihre 1. Worte, immer lächelnd.
Das Frühstück war sehr vielseitig, angefangen mit verschiedenen Brot und Brötchensorten und deren Röstmöglichkeit, Jogurt und Früchten, Honig, Marmelade, Spiegeleier, Omelette, Würstchen, Koch- und gebackenen Schinken, Gemüse, Tee, Kaffee, Fruchtsäfte, unter anderem auch Litschisaft und Melone, Ananas und Mango.
Der Reiseleiter von Thomas Cook ist ein Österreicher und heißt Gerhard Michalek. Er erzählte uns beim Begrüßungsgespräch Wissenswertes über Land und Leute, gab Informationen über Sitten und Gebräuche, Tipps über einheimische Spezialitäten und wie wir die schönsten Sehenswürdigkeiten kennen lernen können. Schließlich buchten wir 3 Ausflüge.
Im Anschluß badeten wir im Meer und im Pool und entdeckten ein kleines, offenes Häuschen, wo man sich massieren lassen konnte.
 
                     
 
Das wollten wir doch gleich mal ausprobieren und das ungewöhnliche Lächeln der 3 Thaimädchen war sicherlich auf meine Figur zurückzuführen, sie nannten mich „Big Buddha“. Auch ich mußte lachen, als die massierenden Hände so manche Körperstelle erreichten.
Auch die Finger-und Fußnägel wurden gleich mit versorgt.
 
                   
 
Werner schob sich unterdessen schon die ersten Hähnchenschenkel der Strandläufer in sich hinein. Durst stellte sich ein, aber was ist das für Bier?
Chang-Elefantenbier mit 6,4% ist ganz schön happig bei den Temperaturen. Geschmeckt hat es trotzdem.
Am Abend gingen wir dann ins Dorf „Fisherman´s Village“ und wir Männer schoben uns ein großes Stück Baracuda rein. Oh wie superherrlich.
So frisch und wohlschmeckend, auch der Wein und das Bier paßte zum Essen.
Der Name des Restaurant gab ihm alle Ehre, es heißt „Smile“.
 
                   
 
Die Strandläufer mit ihren Sachen hatten bald unsere Namen gelernt und nachdem ich die ersten T-Shirts gekauft hatte, ertönte jeden Tag mehrmals der Ruf „Milan, Milan“ (Wieland!)
Auch ich mußte die Hähnchenschenkel und Spieße am Strand einmal probieren. Vorzüglich, auch der Papaya-Salat war erfrischend.
Einen Bewacher hatten wir auch immer an unserer Seite. Wildhunde waren sehr dankbar für jeden Knochen, der übrig blieb.
Am Nachmittag unternahmen Elvira und ich einen Strandspaziergang Richtung Westen bis zur Felsenküste. Elvira ließ mich alleine weiterziehen und so gelangte ich nach dem anstrengenden Passieren der Felsen zu einem weiteren schönen Strandabschnitt, wo sich nur ein paar Fischerhütten befinden. Zwei Einheimische kamen mir entgegen und ich folgte ihnen mit der Hoffnung, einen besseren Weg zurück zu finden.
Als wüßten sie was ich wollte, luden sie mich ein mit Ihnen zu gehen und tatsächlich wendeten sie sich vom Meer ab in den Dschungel hinein, wo wir auf einen kleinen Pfad stießen.
Ganz schnell war ich wieder zurück an unserem Strand angekommen, zum Glück, denn die Nacht kündigte sich an.
Am Abend beim Fischessen wurde der Sonnenring Gewissheit. Ein kräftiger Regenguß ging nieder und die Seitenwände des Restaurants wurden herunter gelassen. Der Wind wehte den Regen direkt auf die Tische.
Werner gab auf unserem Balkon noch einen Verdauungstrunk aus.
Am nächsten Morgen, wir schreiben Mittwoch, den 28.05.03, stiegen wir schon 6 Uhr aus den Betten. Um 6 Uhr 30 wurden die Anderen geweckt, eine Inselrundfahrt stand auf dem Programm.
Der Kleinbus stand pünktlich am Hoteleingang und es konnte losgehen.
Der Reisebegleiter unserer nächsten Touren stellte sich vor, er heißt Noi.
Die 1.Station hieß Big Buddha, einer goldenen Statue, die inmitten eines Tempels stand und die man weit über die ganze Nordbucht hinweg sah.
Im Anschluß wurde uns eine Elefantenshow präsentiert und gezeigt, wie Affen Kokosnüsse ernten. Gut ist das Foto gelungen, als mir der Affe im Nacken saß.
 
                             
 
                             
 
Von einem Aussichtspunkt aus sah man die zwei Chawengbuchten, wo sich die meisten Urlauber aufhalten.
Das ständige Hupen der Autos stellte sich als Ehrerbietung an ein Geisterhäuschen heraus, welches sich unweit befand und dessen Geist mit frischem Wasser, Kerzen, Duftstäben, Ketten und anderer Sachen besänftigt wurde.
 
                          
 
„Grandmother“ und „Grandfather“ heißen die Felsen, die wie männliche und weibliche Geschlechtsorgane aussehen und bei uns Erstaunen hervorrief.
Neben einem Meeresaquarium konnten wir auch Tiger und Leoparden bewundern.
Wieder war eine Besichtigung eines Tempels angesagt. Zuvor erklärte uns Noi die Stinkefrucht, die die Thais bevorzugt mit zugehaltener Nase verzehren.
Weiterhin beobachteten wir, wie Einheimische an einem runden, aufgehängten Blech rieben. Es soll Glück bringen, wenn man es so zum Klingen bringt.
Die Hauptattraktion jedoch war ein mumifizierter Mönch, dessen Haare und Nägel noch regelmäßig geschnitten werden müssen und den man, ähnlich wie die Geister in den Geisterhäuschen, beschenkt.
 
                     
 
Später fuhren wir dann zu einem Wasserfall und nur Werner und ich hatten den Mut, uns ein wenig abzukühlen. Wie tat das gut!
 
                    
 
Natürlich bekamen wir auf dieser Fahrt auch ein deftiges Thaifood-Essen
präsentiert.
Schon in einem Präsentationsfilm über Koh Samui im Vorfeld der Reise erfuhren wir von einem waghalsigen Mann, der mit Cobra-Schlagen spielt und auch schon öfter gebissen wurde. An diesem Ort waren wir nun angekommen, doch zuvor lud man uns zu einem Gartenspaziergang ein, wo wir grüne Baumschlangen entdeckten.
Ein kleiner Bretterverschlag wurde geöffnet und wir sahen mit Entsetzen jede Menge Cobra-Schlangen .
Krokodile wurden mit Hähnchen gefüttert und ein Waran kauerte in einer Ecke.
Noch ein Blick zu den Königscobras gefällig?
Vor der Schlangenshow wurde noch ein unblutiger Hahnenkampf gezeigt und Skorpione und Tausendfüssler präsentiert.
Es war schon für Manchem unter der Gürtellinie, denn die Skorpione wurden ins Gesicht gelegt und in den Mund genommen. Der Tausendfüßler verbiß sich im Arm eines Akteurs, mit Absicht versteht sich und konnte erst durch Kaltwasserschock wieder entfernt werden. Eine lange Narbe zeugt von vielen Präsentationen zuvor.
Ein Akteur ließ nun giftige Schlangen, unter anderen auch Cobras, ganz dicht an sich heran und spielte mit ihnen. Berühren durften wir sie auch, als er sie herum zeigte. Extrem gefährlich sah die ganze Sache schon aus und ich glaube, sie war es auch.
 
                          
 
Abreagieren konnten wir später bei einem Bummel durch Nathon, der Inselhauptstadt Koh Samuis.
Es war ein schöner Ausflug und die Anstrengungen gipfelten durch zeitiges Zubettgehen Aller.
Der Nächste Tag brachte einen Regenschauer. Alles lebte auf, die Frösche auch, zum Entsetzen von Elvira, denn einer wachte auch vor unserem Bungalow.
Nach dem Frühstück fuhren wir mit Dieter und Petra ins neue Einkaufszentrum „Lotus“ nach Chaweng. Ach waren das schöne Sachen, wenn man unsere Ladenhüter in den Geschäften dagegen sieht, möchte man nur noch dort einkaufen. Sehr preiswert ist hier alles und durch Klimatisierung herrlich, um zu shoppen.
Am Nachmittag spazierten wir dann nach Bo Phut, immer begleitet von unserem Haushund. Hier gab es endlich Briefmarken, so das ich auch die 40 Karten schreiben konnte.
Am Abend fuhren wir dann alle gemeinsam nach Chaweng zum Shopping.
Alle hatten hinterher von diesem Trubel die Nase voll.
Madame Marina kochte heute Schnitzel, zur Abwechslung. Werner aß scharf, dessen wehleidiges Klagen man auch mit verstöpselten Ohren hören konnte.
In der Nacht hatte es wieder heftige Regenschauer gegeben. Auch der Vormittag brachte leichten Regen, so das ich Zeit fand, Karten zu schreiben.
Auch Zeit zum Baden lies uns der Regen mit längeren Pausen.
Als wir am Abend den Bungalow verließen, rutschte ich doch mit dem linken Bein weg und landete auf der Innenseite des eingeknickten rechten Knies.
Der 1. Gedanke war Knochenbruch?, Urlaub pfutsch! Es war nur eine Prellung und Zerrung, Gott sei Dank und mit Eispackungen versuchten wir die Schwellung einzudämmen. (Zuhause sollte mir dann ein künstliches Kreuzband eingesetzt werden!) Was wird mit dem Bein über Nacht passieren?
Ist der Ausflug in Gefahr, es sollte am anderen Tag nach Koh Pangan gehen?
Vorsichtig bewegte ich mich aus dem Bett und versuchte zu laufen.
Mit Beinwickel wird’s schon gehen, also dann los. Mit dem Speedboot erreichten wir bald die vorgelagerte Insel Koh Samuis. Zum Glück saßen wir in der Mitte, denn die Leute der hinteren Reihen wurden vom hochspritzenden Wasser total durchnäßt.
 
                     
 
Ein Pickup wartete schon auf uns und die Inselrundfahrt begann.
Auch hier ist nicht zu übersehen, der Massentourismus hält Einzug.
Doch im Inneren der Insel ist alles grün. Unzählige Kokospalmen und dichter Dschungel prägen das Bild.
Ein Tempel, wie kann es auch anders sein, war der 1.Halt.
Dieser Tempel wird von Spendengeldern aus Bangkok neu erbaut und verspricht eine wunderschöne Anlage zu werden.
Ein längerer Abschnitt zum relaxen schloß sich dann an einer abgelegenen Fischerbucht an. Eine kleine Insel Koh Man erreicht man zu Fuß nur bei Ebbe und bietet die Möglichkeit, in einfachen Hütten einen ruhigen Urlaub ohne Luxus zu verbringen.
 
                     
 
Das Mittagessen war wieder vorzüglich und weiter ging es dann hinauf und hinab auf Dschungelstraßen zu einem malerischen Fischerort mit schönem Strand.
Später fuhren wir an Wasserfällen vorbei und an Reisfeldern mit Wasserbüffeln bis zu einem Aussichtspunkt, wo wieder die Filme der Fotoapparate gefüttert wurden.
An einer Fullmoon-Party-Bucht gingen wir baden und hier wurden wir später wieder vom Speedboot aufgelesen, bei dessen rasanter Rücktour Annette einen riesengroßen blauen Fleck am Oberschenkel bekam.
 
                     
 
                                                                                                 
Dieser Ausflug bekommt von uns nicht die beste Note, denn irgendwie lief alles wie am Fließband ab.
Entschädigt wurden wir am Abend durch ein Angebot von Madame Marina.
Sie machte uns ein Sonderangebot mit 3 großen Hummern. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen und es war eine Delikatesse.
Auch ungekannte Früchte sollten wir probieren, Rambutan und Mangostinen. Nun noch einen Gute-Nacht-Trunk, das Bein gekühlt und ab ins Bett, denn am nächsten Tag, es war Sonntag, der 01.06.03 stand eine Jeep-Safari auf dem Programm.
Wieder begrüßte uns Noi lächelnd und wir fuhren zunächst zu einen Wasserfall, um zu baden. Dorthin konnte man auch nur mit einem Jeep gelangen, so ausgewaschen waren die Wege.
Günstige Holzelefanten kauften wir auf dem Fußmarsch zurück zum Jeep ein.
 
                      
 
Die Praxis konnten wir kurze Zeit später auf dem Rücken richtiger Elefanten erleben. Zur Belohnung reichten wir ihnen Bananen, die sie gierig in sich hinein schlangen.
 
                    
 
                                     
 
Eine schwarze Schlange schlängelte sich vor uns über die Straße, als wir an Wasserbüffeln vorbei zu einem Aussichtspunkt fuhren.
Bis zu 600m hoch sind hier die höchsten Erhebungen und Noi erklärte uns die Gewinnung von Rohkautschuk, bevor wir wieder herrliches Thaifood speisten.
In einem Künstlertal, „Magic-Garden“ genannt, verewigte sich ein Mann mit seinem Lebenswerk. Unzählige Wasserbecken, wie Badewannen und Betonfiguren gaben den Eindruck von Stille und Eintracht.
 
                                         
 
Und weiter ging es, wieder hinunter ins Tal an großen Bambussträuchern vorbei.
Ein großartiger Ausflug, natürlich benotet mit „EINS“.
Im Hotel eingetroffen, schloß sich ein ausgiebiges Bad an. Der Tag endete mit wunderbaren Fischspeisen.
Am nächsten Tag war Ausruhen angesagt. Einen geplanten Ausflug auf eine Taucherinsel wurde spontan abgesagt. Noch einmal Speedboot, nein.
Schließlich waren wir im Urlaub und nicht auf der Flucht.
Petra und Annette ließen sich nun von Madame Marinas Tochter massieren. Elvira ging noch einmal zur hoteleigenen Massage. Baden und Ausruhen lösten sich an diesem Tag ab.
Am Abend ging es dann erneut nach Chaweng zum Shopping.
Werner kam um einen Kimono nicht herum.
Hoffentlich bekommen wir das alles in unsere Koffer, waren unsere Gedanken.
Ein schweizer Gastwirt lockte uns mit europäischen Gaumenfreuden in sein Lokal.
Zurückgekehrt, wurden die neuen CD-Player ausprobiert und ein Gute-Nacht-Trunk eingenommen.
Schließlich stellten wir fest, es war Bergfest, die Hälfte des Urlaubs vorbei.
Es war eine sehr unruhige Nacht. Ungewöhnliche Tierstimmen und Geräusche
störten uns beim Schlaf. Sollte es wirklich Geister geben?
Am Strand war nicht viel los. Die Strandläufer verzweifelten fast. Nur der Grillmann verkaufte einige Leberspieße.
Meinem Bein ging es besser, nur das Geschwollene war ins Fußgelenk abgesackt.
Was für ein Service, sogar die Wäsche wurde einem hier gegen eine geringe Gebühr gewaschen.
Ein bischen Pech hatte heute Elvira, mußte sie sich auch so weit nach vorn bücken, um sich die Hände im Pool zu waschen. Schließlich verleitet es einem, da noch etwas nachzuhelfen und plautsch, lag sie drinn.
Am Abend versuchten wir im Restaurant „Elefant“ die Fischspeisen und mußten feststellen, im „ Smile“ hat es uns besser gefallen. Der Name ist eben nicht alles.
Nun ist der letzte Tag auf Koh Samui schon angebrochen. Wir schreiben Mittwoch, den 04.06.03 und wir mußten noch einmal ins Lotus, um letzte Besorgungen zu machen. Dabei entschieden wir uns doch, einen Koffer zu kaufen. Elvira beruhigte sich auch langsam wieder.
Baden, Koffer packen und noch einmal bei Madame Marina zu Abend gegessen,
auschecken und Abschied feiern, war der Ablauf. Jeder kaufte sich noch einen Thaihut und wir machten noch so manchen Spass mit den jungen Mädchen des Bedienpersonals. Madame Marina schenkte uns noch eine Flasche Thaiwisky, bevor wir uns für alles bedankten und zu Bett gingen.
Der Wecker klingelte 5 Uhr Morgens am Donnerstag, den 05.06.03..
Nach dem Frühstück gab es noch einmal eine herzliche Verabschiedung und das wir auch ja schreiben sollen, versicherte Madame Marina.
Als der Kleinbus losfuhr, winkte es aus allen Ecken des Hotels.
Pünktlich um 8 Uhr 18 hob die Kleinmaschine von Bangkok-Airways ab und nach 40 Minuten landeten wir in Phuket. Schon von oben bewunderten wir die schöne Inselwelt.
Nach 20 Minuten Wartezeit hielt wieder ein Kleinbus vor dem Flughafen und eine kleinere Frau Namens Nate stellte sich als unsere jetzige Reiseleiterin vor.
Sie machte Ihrem Namen alle Ehre, denn Sie ist wirklich sehr nett und erzählte uns von dieser Gegend und den Sehenswürdigkeiten, so daß die Fahrzeit von 2,5 Stunden schnell verstrich. Werner bekam von Ihr den Namen „Mr. Verkehr“oder „Mr.Auto“ und ich „Mr. Luft“, als Sie erfuhr, wo wir arbeiten.
Nach dem Anmelden in dieser wunderschönen Anlage, es ist eine der schönsten Anlagen dort, probierten wir die hiesige Küche .Es hat ebenfalls gut geschmeckt. Im Anschluß gingen wir ins Meer, der Andamanensee und in den Pool. Beim Schwimmen erreicht man die Poolbar, oh wie super herrlich.
 
                                     
 
Am Abend erkundeten wir bei einem Spaziergang die Gegend um Ao Nang.
Das Frühstück ist hier noch reichhaltiger wie in Koh Samui.
Mit dem Langschwanzboot fuhren dann alle gemeinsam an der traumhaften Küste entlang und später zu vorgelagerten Inseln mit Robinson-Feeling.
Puderzuckersand und Fische über Fische, das war natürlich Elviras Welt.
 
                                     
 
                     
 
                        
 
                   
 
Ein Dinner am Hotelpool schloß sich an. Am Abend wollten wir natürlich auch einmal Krabi sehen und ein wenig shoppen. Das erst beste Tuck Tuck hielten wir an, doch es war nur ein Moped mit Seitenausleger. Ich fragte noch, ob es für 6 Personen geeignet sei. „Ja Ja kein Problem“ sagte die Fahrerin, doch den anstehenden Berg schaffte sie nicht einmal meterweise. Ein anderer kam uns zu Hilfe und so fuhren wir hocherfreut nach Krabi. Nach 1,5 Stunden wollten wir wieder zurück, doch Werner hatte Hunger und wollte zurück zum Markt. Ein Münzwurf entschied schließlich für die Mehrheit und wir fuhren zurück. In Ao Nang war ebenfalls Markt und so konnte sich Werner stärken.
In einer kleinen Aussteigerkneipe gab es gut und preiswertes Essen. Werner hatte Scharfes bekommen und schrie mehrmals nach Bier.
Es war günstig direkt am Pool ein Zimmer zu haben, denn so konnten wir schnell noch einmal hineinhüpfen, bevor wir nach einem Gute Nacht-Trunk ins Bett versanken. Das komische Geräusch“dokki“,stellte sich nach Erfragen als Laut eines größeren Geckos heraus.
Am Samstag, den 07.06.03 fuhren wir mit dem Schiff nach Pi Pi Island, eine Inselkette südlich der Ao Nang-Bucht. Dort fanden wir ebenfalls traumhafte Strände vor und an einem, der Maja Bay, wurde der Film „The Beach“gedreht.
 
                        
 
Vom Schiff aus, welches hier 1 Stunde Pause machte, schwamm ich los, das Ufer zu erreichen. Doch es war unendlich. Als ich es doch erreichte merkte ich, du schaffst es nicht wieder zurück. Also die Bootsfahrer angesprochen, doch ehe sich einer bequemte. Das Schiff hupte schon und ich erreichte es in letzter Minute. Übrigens war ich nicht allein. Was mich schockte war der Müll am Strand.
Wir hatten viel Durst bekommen, doch die Getränke waren ja inklusive.
 
                      
 
                  
 
Am Abend bemerkten wir unsere roten Stellen an Hals und Kopf, die aber nicht schmerzten. Ein Fischessen schloß sich noch an.
                                                     
 
Relaxen am anderen Tag, Meer, Pool und scharfe Suppe am Mittag, so das bei mir die Tränen nur so kullerten, war angesagt.
Am Abend wieder in die Aussteigerkneipe und shoppen, bevor wir noch alle zusammen einen Mitternachtstrunk einnahmen.
Am Montag, den 09.06.03 entschieden wir uns für den Ausflug in den Nationalpark Pang Nga. Auf der Fahrt mit dem Langschwanzboot ging es an Mangrovenwäldern und bizarren Kalksteinformationen vorbei, entdeckten die traditionellen Pfahlbautendörfer der Seezigeuner und als Höhepunkt den weltberühmten James-Bond-Felsen.
 
                      
 
                                 
 
                   
 
Vor einem Höhlentempel warteten jede Menge Affen, die nach Bananen bettelten.
 
                                                           
 
Mangostinen heißen die wohlschmeckenden Früchte, die wir dort zu kaufen bekamen.
An einem Wasserlauf kühlten wir uns bei einem Bade ab, bevor wir einen Kohlenmeiler besichtigten.
 
                                                    
 
Nate präsentierte somit einen schönen Ausflug mit vielen Überraschungen.
Am Abend besuchten wir einen kleinen Markt und kehrten dann in ein Steak-House ein. Abwechslung braucht schließlich der Mensch.
In Ao Nang trafen wir dann auch Werner und Annette und wir nahmen einen Trink in einer der vielen Bars.
Eine Tanzgruppe schien heute ganz allein für Werner und Annette zu spielen, denn sie saßen allein und einsam beim Hotelabendbrot, doch es soll sehr lustig gewesen sein.
Am nächsten Tag stand erneut ein Ausflug auf dem Programm, die Khao Lak Safari. Das neu erschlossene Feriengebiet Khao Lak liegt direkt an einem der letzten Regenwaldreservate in Thailand, dem Khao Lak Nationalpark.
Mit dem Geländewagen, per Elefant und Bambusfloss kann man die Einmaligkeit dieses Küstenabschnittes kennenlernen.
Schade das Familie Dennstädt nicht mitfuhr. Doch das verstehen wir schon, das man auch einmal Ruhe braucht.
Um 7 Uhr 30 ging es also los und schon bei der Bambusfahrt sahen wir Schlangen in den Bäumen schlafen und hörten Elvira lautstark in den Urwald schreien, da konnten nur Frösche sein.
Auch gebadet haben wir im Fluß, der jedoch wenig Wasser führte.
Bei einer Urwaldwanderung überquerten wir Hängebrücken und Bäche und kamen uns auf den Pfaden vor wie Tarzan.
 
                     
 
Der Pfad endete an einem wunderschönen, einsam gelegenen Wasserfall, der ebenfalls zum baden einlud.
Auf dem Rückweg präsentierte man uns, wie schon überall zuvor, herzhaft schmeckendes Thaifood, bevor wir eine Elefantensafari unternahmen.
Ein Vogel, gehalten in einem Käfig, war die Sensation des Tages. Auf ein Kommando „Koffee“, pusterte er sich auf und begann unter Kopfbeugen und immer tiefer werdenden Körper das „Koffeekommando“ nach zu plabbern.
 
                          
 
So gelacht haben wir lange nicht. In der Videoaufzeichnung ist diese Szene wunderbar nachzuverfolgen. Auch Nate hat sich sehr darüber amüsiert, denn für Sie war es ebenfalls die 1 Tour in diesem Nationalpark.
 
                                                                  
 
Als wir zurückgekehrt waren und im aufgewühlten Meer schwammen, stach Werner etwas ins Bein. Schon zuvor mußte eine Frau in die Klinik, die über ebensolche Beschwerden klagte. Doch bei Werner entzündete es sich Gott sei Dank nicht. Auch Elvira wurde von irgentwas gebissen.
Gut Fisch gegessen haben wir am Abend bei einem Italiener.
 
                              
 
Wir wollen es nicht glauben, nur noch ein Tag steht uns in Thailand zur Verfügung. Na dann nichts wie rein ins Wasser. Doch was ist mit Fische füttern?
Wir wollten doch noch einmal hinaus auf die kleine Insel, erinnerte mich Elvira?
Also Langschwanzboot angemietet und ab ging es.
Heute waren viele Boote hier, jeder wollte mit Elvira zusammen Fotos haben. Sie kämen von Nordthailand und selbst als sich Elvira ins Wasser setzte, setzten sie sich dazu und ließen sich fotografieren. Ob es an den blonden Haaren lag?
Nach einer letzten Shoppingtour durch Ao Nang aßen wir alle noch einmal zusammen Thaifood, wir Männer noch einmal so richtig frischen Fisch, Muscheln, Krabben, Tintenfisch und Shrimps.
Noch am Abend checkten wir aus, denn am Donnerstag Morgen, dem 12.06.03 wurden wir schon 5 Uhr von Nate abgeholt, um pünktlich den Flug nach Bangkok zu erreichen. Doch was hatten wir für ein Übergewicht des Gepäcks?
200€ sollten wir bezahlen. Also retour, die Koffer aufgemacht, einiges ins Handgepäck, einiges nahm uns Werner ab, mit Vorliebe das Bier und so drückte man dann am Schalter beide Augen zu und das Gepäck verschwand im Tranportschacht. Nate hatte noch eine Bitte, ich sollte für sie und Ihre Videokamera noch einmal das vietnamesische Lied“Pä,Pä Pang Pong“ singen. Das tat ich natürlich postwendend im Terminal, Einige wußten gar nichts damit anzufangen und schauten nur erstaunt.
Die Verabschiedung von Nate erfolgte im Anschluß. Wir waren sehr gute Freunde geworden und mir fiel ein, wie Sie sich über Werner amüsierte, als er thailändisch nachsprechen sollte.
Wir bleiben in Verbindung über Internet, ebenso wie mit Madame Marina.
Thailand bleibt fest im Herzen stehen, als ein Land des Lächelns und der Herzlichkeit. Aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn und wir werden sicherlich dorthin zurückkehren, da es noch viel zu erleben und zu sehen gibt.
Auch mit Familie Schulze und Dennstädt waren wir ein gutes Reiseteam.
Als wir starteten regnete es, als weinte der Himmel weil wir gingen.
In Bangkok hatten wir einige Mühe, zum Abflugschalter zu gelangen, doch die Zeit erlaubte es.
Schon sahen wir unsere Maschine, nun noch für Jörg ein paar Maschinen gefilmt und ab ging es, 11 Stunden bis München, wieder verwöhnt durch das Bordpersonal. Wieder war die Maschine nicht voll und wir hatten jede Menge Sitzmöglichkeiten.
 
                                                                                    
 
In München angekommen, erwarteten uns am Hotel schon Tanja und Bernd, um uns zum Hofbräuhaus zu begleiten. Das war ein würdiger Abschluß bei Haxen und Bier. Werner genoß es ebenso.
 
                   
 
                                                                                          
 
Am anderen Tag brauchten wir nur noch über eine Straße zum ICE nach Jena, wo schon Ronny auf uns wartete.
 
Sawadi krap-Auf Wiedersehen
 
 
Ein Reisebericht von Wieland Daßler über die Thailandreise 2003

Nach oben